Wechseljahre – Eine Einladung belastende Emotionen loszulassen

by - 5/22/2025

 

„Viele Frauen in mittleren Jahren leben in einem Zustand ständiger Besorgnis und Überlastung, zum großen Teil ein Nebeneffekt unserer Kultur und eine Frage von Selbstbild und Selbstwert. Wir wollen gute Frauen sein. " 
Dr. Christiane Northrup 
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In diesem Blogbeitrag erfährst Du

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Die Wechseljahre werden in unserer Gesellschaft oft als ein unangenehmer Einschnitt betrachtet – verbunden mit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und dem Verlust der Fruchtbarkeit. Was dabei häufig übersehen wird: Diese Lebensphase birgt ein enormes Potenzial zur inneren Heilung, Klärung und Transformation. Sie ist eine Einladung, sich selbst neu zu begegnen – jenseits von Prägungen, Rollen oder äußeren Erwartungen.

Christiane Northrup, eine Pionierin der ganzheitlichen Frauenmedizin, spricht in ihrem Buch „Weisheit der Wechseljahre“ von genau dieser Rückkehr zu sich selbst. Sie beschreibt die Wechseljahre nicht als einen körperlichen Verfall, sondern als spirituellen Reifungsprozess – als einen natürlichen, sogar notwendigen Übergang auf dem Weg zur eigenen Kraft und Weisheit. Sie schreibt aber auch über den Zusammenhang von alten Prägungen und belastenden Emotionen auf die Phase des Übergangs.

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Einfluss von "Altlasten"

Nicht immer sind es die Hormone, die zu Hitzewallungen und Wut führen. Auch unverarbeitete Emotionen und Prägungen wirken auf die Wechseljahre ein. Sehr oft sind es alte, schwelende Gefühle, die uns in der Lebensmitte auffordern, endlich HIN- und nicht mehr WEGzuschauen. 

Positive Gefühle wie Freude, Dankbarkeit oder Verbundenheit weisen uns Richtung Gesundheit und innerer Zufriedenheit. Im Wandel laden uns negative Gefühle wie Enttäuschung, Trauer, Sinnlosigkeit, Eifersucht, Wut, Angst oder Neid ein loszulassen. 

Auszug aus dem Buch von Christiane Northrup:
Gefühle können toxisch werden, wenn man ihnen erlaubt, ungelöst weiter zu existieren, statt sie vollständig aufzuarbeiten und anschließend gehen zu lassen. Stellen Sie sich zum Beispiel eine Frau vor, die ein Kind verloren hat und 15 Jahre später, nun mitten in den Wechseljahren, noch immer nichts im Zimmer dieses Kindes verändert hat, sondern alles genau so gelassen hat wie am Todestag ihres Kindes. Die Gefühle, die sie dazu treibt, aus diesem Zimmer einen Schrein zu machen - die ungelöste Trauer, die Weigerung, im Leben vorwärtszuschreiten, das Verleugnen -, sind toxisch. Die gesundheitlichen Probleme und Schmerzen, die Sie unter Umständen in den mittleren Lebensjahren erleben, werden nicht von schwierigen Emotionen als solchen hervorgerufen, sondern von der Bereitschaft, diese Emotionen ungelöst andauern zu lassen - oder von einer fehlerhaften Wahrnehmung dessen, was sie in Ihrem Leben bedeuten. Ungelöste, stagnierende Emotionen bringen dieselbe Körperchemie wieder und wieder in Unordnung. Man könnte den Einfluss von Emotionen auf unseren Körper mit Wasser in einem Fluss vergleichen. So lange wie unsere Emotionen ständig fließen und Veränderungen in unserer Wahrnehmung und unserem Verhalten auslösen, bleibt unser Körper sauber und frisch. In dem Augenblick, wo das Wasser nicht mehr in Bewegung ist, setzt der Verrottungsprozess ein, und alle Arten von Keimen beginnen zu gedeihen.

Im Bewusstsein, dass wir Menschen Teil der Natur sind, beschreibt Northrup den natürlichen Vorgang, wie Lebensenergie fliesst oder stagniert. 

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Vom Funktionieren zum Fühlen

Viele Frauen haben ihr Leben lang „funktioniert“, als Mütter, Partnerinnen, Kolleginnen oder Töchter. Sie haben sich angepasst, gehalten und gegeben. In den Wechseljahren beginnt der Körper auf seine ganz eigene Weise zu sprechen. Belastende Symptome sind oft Ausdruck unterdrückter Gefühle, nicht gelebter Bedürfnisse oder unausgesprochener Wahrheiten. Northrup lädt dazu ein, diese Signale ernst zu nehmen, nicht als Störung, sondern als Botschaft.

Was möchte jetzt gesehen werden?
Was darf endlich gehen?
Was ruft in mir nach Veränderung?

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Der Körper als weiser Verbündeter

Ein zentraler Gedanke bei Northrup: Unser Körper ist nicht unser Feind, sondern unsere weiseste Verbündete. Wenn wir lernen, ihm zuzuhören, offenbart er uns einen inneren Kompass, jenseits von Verstand und Pflichtgefühl. Gerade die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren öffnen das Tor zu einer tieferen Intuition und Körperweisheit.

Statt gegen den Wandel anzukämpfen, dürfen wir lernen, mit ihm zu gehen. Das bedeutet manchmal auch, alte Masken abzulegen, klare Grenzen zu setzen und unser „Nein“ ebenso zu würdigen wie unser inneres „Ja“ zu uns selbst.

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Wechseljahre, Wut, Lebensfreude, Abänderung, Wandel


Die spirituelle Dimension des Wandels

Northrup betont die spirituelle Qualität dieser Lebensphase. Frauen in den Wechseljahren werden aufgerufen, ihre innere Stimme zu stärken, alte Verletzungen zu heilen und sich neu auszurichten. Es ist eine Zeit, in der die äußeren Verpflichtungen bei vielen weniger werden und der Ruf der Seele lauter.

In vielen alten Kulturen galten Frauen nach der Menopause als weise Hüterinnen, Seherinnen oder Heilerinnen. Sie wurden nicht „unsichtbar“, sondern zutiefst wirksam. Vielleicht dürfen auch wir heute dieses uralte Wissen wieder erinnern  und in uns selbst neu entdecken.

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Mein persönliches Fazit: Wendepunkt statt Krise

Als Mentaloach und Wegbegleiterin für Frauen in der Lebensmitte erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll dieser Übergang sein kann. Ja, er fordert uns heraus, körperlich, emotional und auch seelisch. Aber dieser
ÜBERGANG schenkt uns auch eine neue Tiefe und Ehrlichkeit. Wenn wir bereit sind, diesen Wandel bewusst zu gestalten, kann aus der vermeintlichen Krise ein echter Wendepunkt entstehen. Einer, der uns nicht zurück-, sondern zu uns selbst führt.

Ich habe in diesem Zusammenhang die Emotionalkörper Therapie von Anne Söller und Dr. Susanne Lübcke kennen und schätzen gelernt. In mehreren Sitzungen durfte ich diese Art der Begleitung in der Rolle als Klientin erleben oder als Coach anwenden. Es braucht etwas Mut, sich den eigenen Emotionen zu stellen, oft fliessen Tränen, aber es fühlt sich so befreiend an, wenn sich die "Druckstellen" im Körper lösen. Hast Du gewusst, dass sich Emotionen in unseren Zellen abspeichern? Mit Emotionalkörper Coaching können diese Schicht für Schicht befreit werden. Dabei ist es völlig egal, wann und wo diese entstanden sind. Die Bereitschaft, sich diesem Prozess hinzugeben, sowie ein entspannter, vertrauensvoller Rahmen, können auf körperlicher, als auch auf seelischer Ebene, zutiefst heilsam sein.

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Wenn Dich dieser Weg ruft und du ihn nicht allein gehen möchtest, begleite ich Dich gerne 1:1 - feinfühlig und empathisch. Gemeinsam machen wir aus den Wechseljahren eine Reise zu Dir selbst.

👉  HIER findest meine freien Termine und Angebote von Frau zu Frau. 

Herzensgruss Paula

NATUR- und MUTMACHCOACH
für Frauen im Wandel

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