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Waendepunkt Blog

Die meisten Menschen meiden die Brennnessel, weil sie irgendwann die schmerzvolle Erfahrung gemacht haben, dass ihre gezackten Blätter einen brennenden Juckreiz hinterlassen. Als Wild- und Heilpflanze mit der höchsten Nährstoffdichte ist die Brennnessel aber weit mehr als lästig. Wer ihr mit Offenheit und Neugier begegnet, wird belohnt mit wertvollen Vitaminen und einer transformierenden Botschaft.

Brennnessel, Heilpflanze, Wechseljahre,

In diesem Blogbeitrag erfährst Du Spannendes über:

Die Nährstoffe der Brennnessel
Wo wächst die Brennnessel?
Die metaphorische Bedeutung der Brennnessel

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Die Nähstoffe der Brennnessel

Die Brennnessel ist ein wahres Kraftpaket und reich an Eisen, Magnesium, Kalzium, Vitamin-C und hochwertigen Pflanzenproteinen. In den Wechseljahren schützen diese wertvollen Nährstoffe unsere Knochen und Herzgefässe, da das Knochen- und Herzschützende Östrogen nach der Menopause auf ein konstant tiefes Niveau absinkt. 

* In der Volksheilkunde gilt die Brennnessel als reinigend, durchblutungsfördernd, hormonell ausgleichend und hilfreich bei Erschöpfung
* Als natürliches, heimisches Superfood liefert sie knochenstärkendes Kalzium
* sowie herzschützendes Magnesium
* Brennnesselblätter enthalten einen 15-mal höheren Gehalt an Vitamin-C als Kopfsalat, 5-Mal mehr Magnesium und 2,5 mal mehr Eisen. Selbst eine Zitrone enthält 4-mal weniger des immunstärkenden Vitamin-C als Brennnesseln
* Die sekundären Pflanzenstoffe der Brennnessel kurbeln den verlangsamten Stoffwechsel in den Wechseljahren  positiv an
* Den Phytohormonen der Brennnessel wird zudem eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesacht. Sie senken den Blutzuckerspiegel und hemmen Entzündungen

 Die Triebspitzen der Brennnessel lassen sich als Gemüse, Pesto, Gewürz, für Smoothies, Saucen oder Eierspeisen verwenden. Die getrockneten Blätter können das ganze Jahr über als Tee genutzt werden. Und die Samen, getrocknet oder geröstet, bereichern als Vitaminlieferant oder Trockengewürz Salate, Dipp-Saucen und Müsli.

In den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts diente die Brennnessel als Notnahrung und erhielt den Beinahmen «Arme-Leute-Essen». Das heute für viele unliebsame Unkraut wurde über Jahrhunderte zur Stärkung des Immunsystems genutzt. 

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Wo wächst die Brennnessel?

Schwer zu finden ist sie nicht, Du findest sie zwischen Frühjahr und Herbst als üppige Pflanze an:

Waldrändern
Hecken
Flussufern
Gartenrändern
oder auf Brachflächen

    Sie liebt nährstoffreiche und stickstoffhaltige Böden. Am nährreichsten sind ihre Triebspitzen im Frühjahr. Die Samen sind zwischen Ende Juli und September sammelreif.

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    Die metaphorische Bedeutung der Brennnessel

    Symbolisch betrachtet will die Brennnessel gefühlt werden.
    Sie brennt, aber sie verletzt nicht.
    Sie steht für:

    gesunde Abgrenzung
    weibliche Urkraft
    und innere Reinigung

    Sie wächst dort, wo der Boden überdüngt ist, also sinnbildlich dort, wo uns alles zu viel wird. Als Heilpflanze kommt sie dann zum Einsatz, wenn unser Immun- und Hormonhaushalt nach Reinigung, Stärke und Kraft rufen.

    Sie fordert uns auf:

    💛 Mit unseren Gefühlen in Verbindung zu gehen
    💛 klare Grenzen zu ziehen
    💛 Uns zu nähren und zu stärken
    💛 Und das innere Feuer nach aussen zu tragen


    Für mich persönlich steht die Brennnessel als Symbol für unsere Gefühle.
    Sie lädt uns ein, negative Gefühle bewusst wahrzunehmen. 
    Wer den Mut hat, die Triebspitzen der Brennnessel mit blossen Fingern zu ernten, stellt überrascht fest, dass das Jucken oft weniger stark auftritt als erwartet. Ähnlich verhält es sich mit unseren Gefühlen.

     Wer den Mut hat, seine Gefühle in all seinen Facetten zu fühlen, stellt fest, dass sie weniger bedrohlich sind als erwartet. Auf das bewusste Fühlen folgt meist die Erkenntnis: Da ist kein schwarzes Loch, in das wir hineinfallen, sondern wir fühlen Erleichterung. Und so wie die Antioxidanten der Brennnessel unsere Zellen vor freien Radikalen schützt, stärkt uns das bewusste Fühlen vor Ausweichstrategien wie Kampf, Flucht oder Erstarrung (Fight-Flight-Freeze).

    Wer das Fühlen vermeidet, läuft Gefahr ernsthaft krank zu werden, weil belastende Emotionen unser Immunsystem schwächen. Und auch ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitamin-C, Kalzium, Magnesium, Kalium oder Eisen schwächt unser Immunsystem.

    Die meisten Menschen haben nie gelernt mit ihren Gefühlen umzugehen. Wir wurden dazu angehalten unsere Gefühle zu unterdrücken → "Tu nicht so. Mach kein Drama. Deswegen weint man doch nicht". Genauso wie wir gelernt haben, die Brennnessel zu meiden. Aber beide besitzen das Potenzial uns zu heilen und zu stärken:  Die Brennnessel genauso wie das Fühlen.

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    Fühlen erfordert Mut, denn es ist einfacher aus Ablenkung stundenlang in den sozialen Medien zu scrollen, sich mit Arbeit zu überhäufen oder zur Betäubung Alkohol zu konsumieren.

    Als Mentalcoach begleite ich Dich belastende Gefühle und Gedanken loszulassen. Schritt für Schritt, soweit wie dein Körper und deine Seele zum aktuellen Zeitpunkt bereit sind.

    Ich bin da, wenn Du moralisch oder mental Unterstützung brauchst. Wenn Dich Gefühle immer wieder übermannen. Wenn Du spürst, gewisse Dinge fühlen sich nicht mehr stimmig an, aber Du weisst nicht, wie Du sie verändern kannst.

    Lass uns gemeinsam in einem 1:1 Gespräch herausfinden, was Dich herausfordert. 
    Du findest all meine Angebote auf der Website.

    Herzlich Paula 
    NATUR- und MUTMACH COACH
    Für Frauen im Wandel

    Hier findest Du Rezepte und spannende Informationen rund um die gängigsten Wildkräuter.

    Engelberg Mentalcoach Paula Coach für Frauen Wechseljahre

    Quellenverzeichnis


    2/28/2026 No Liebe Worte

    Viele Frauen glauben, die Wechseljahre beginnen irgendwann „um die fünfzig“. 
    Die Realität sieht meistens anders aus.

    Die Wechseljahre sind kein Ereignis, sondern ein Prozess. Ein innerer Übergang, der sich nicht an Kalender, sondern an gelebtes Leben hält. Und sie beginnen oft viel früher, als die Meisten denken.

    In diesem Blogbeitrag erfährst Du
    Wann und wie beginnen die Wechseljahre?
    Welche Phasen gibt es in den Wechseljahren?
    Welche Rolle spielt die Seele in den Wechseljahren?
    Warum ist es hilfreich zu wissen, wann die Wechseljahre beginnen?

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    Beginn Wechseljahre:
    Der unsichtbare Anfang - Die Prämenopause

    Zyklisch gesehen beginnen die Wechseljahre mit der Prämenopause. Sie kann bereits ab Mitte/Ende 30 oder Anfang 40 einsetzen, lange bevor wir sie so nennen würden.

    Diese Phase beginnt entweder
    natürlich
    vorzeitig- durch Stress, Trauer oder Ernährungsmangel
    oder abrupt - durch chirurgische Eingriffe, Unterbindung der Eileiter, Medikamente oder Chemotherapie

    In dieser Phase verändern sich die Hormonspiegel langsam, manchmal kaum merklich, manchmal spürbar wie ein inneres Ziehen. Der Zyklus wird unregelmäßiger, kürzer oder länger, die Blutung stärker oder schwächer. Alles fühlt sich „anders“ an.  Nach Schockerlebnissen wie einem Todesfall oder einer Trennung kann der Zyklus zeitweise oder für immer ganz ausfallen.

    Viele Frauen erleben in dieser Zeit:
    ○ stärkere PMS-Beschwerden
    ○ Schlafprobleme trotz Müdigkeit
    ○ emotionale Schwankungen oder Reizbarkeit
    ○ das Gefühl, schneller erschöpft zu sein
    ○ eine neue Sensibilität für Stress
    ○ und erste Fragen nach Sinn und Bedeutsamkeit

    Oft werden diese Signale dem Alltag zugeschrieben: zu viel Verantwortung, zu wenig Pausen, Lebensphasen halt. Und ja, all das spielt hinein. Doch der Körper beginnt bereits, etwas Neues einzuleiten.

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    Die vier Phasen der Wechseljahre

    Die Prämenopause: 
    die erste Phase mit ersten Anzeichen (siehe Abschnitt oben)

    Die Perimenopause: 
    Die Phase bis zur letzten Menstruation. Sie dauert mehrere Monate bis Jahre. Die Hormone schwanken stark, vor allem das Östrogen. Hitzewallungen, starkes Schwitzen (auch nachts) Schlafprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Herzrasen, Schwindelgefühle, Depressive Verstimmungen, Trockene Haut, trockene Schleimhäute mit Juckreiz, Libidoverlust und häufiger Harndrang können diese Phase begleiten.

    Die Menopause:
    Der Zeitpunkt, 12 Monate nach der letzten Blutung 

    Die Postmenopause:
    Die Phase ab der Menopause. Diese dauert mehrere Monate bis Jahre. Das Östrogen bleibt dauerhaft tief. Mögliche körperliche Veränderungen nach der Menopause können trockene Haut, Faltenbildung, brüchige Nägel, dünnere Haare, Schlafstörungen, Erschöpfung Nachlassende Muskelkraft, Rückenschmerzen, zunehmende Knochenschwäche (Osteoporose), steigendes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sein.

    Wichtig ist: Die Menopause ist ein Moment. Die Wechseljahre sind ein Weg.
    Und dieser Weg verläuft nicht linear. Es gibt Monate voller Klarheit und Energie und andere, in denen sich alles fragil anfühlt. Körper, Emotionen und Identität sind gleichzeitig im Wandel.

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    Welche Rolle spielt die Seele in den Wechseljahren?

    Die Wechseljahre betreffen nicht nur den Körper. Sie berühren das Selbstbild, die Seele und die Rollen, die wir inne haben. Muttersein, Fürsorge, Leistung, Anpassung. Wenn äussere Sicherheiten (Zyklus, Leistungsfähigkeit, Rollenbilder) sich verändern, sucht die Seele nach einer Neuorientierung. Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Leere sind oft Ausdruck dieses inneren Neuordnens. Das ist kein Rückschritt, sondern ein Ruf nach Ehrlichkeit und Authentizität.

    Nicht selten tauchen Fragen auf wie:
    ○ Wer bin ich denn noch, wenn ich nicht mehr ständig funktioniere?
    ○ Was ist wirklich meins, jenseits von Halten, Geben und Erwartungen?
    ○ Was ist der Sinn des Lebens?

    Diese Fragen sind kein Zeichen von Krise, sie sind Ausdruck von Reifung. Wer diese Fragen ernst nimmt, erlebt die Wechseljahre weniger als Krise und mehr als Wandlungsprozess.

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    Warum das Wissen um den Beginn so heilsam ist

    Zu wissen, dass die Wechseljahre früh beginnen können, verändert den Blick und schafft Sicherheit. Symptome werden nicht länger als persönliches Versagen gelesen, sondern als Einladung zur Neuorientierung. Der Körper wird wieder zum Verbündeten, nicht als Problem, das repariert werden muss, sondern als kluge Instanz, die den nächsten Lebensabschnitt vorbereitet.

    Lass Dich nicht irritieren von Kommentaren wie:
    "Was? Wechseljahre? Dafür bist Du doch noch viel zu jung."

    Die Wechseljahre beginnen oft in dem Moment, in dem du spürst: Irgend etwas hat sich verändert.  Vielleicht dann, wenn dein Körper und deine innere Stimme klarer werden. Wenn Du spürst, so wie bisher geht es nicht mehr weiter.

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    Die Wechseljahre sind kein Ende. Sie sind ein Wendepunkt.

    Und wie jeder Übergang verdienen sie Zeit, Wissen, Mitgefühl und einen liebevollen Blick auf das große Ganze. Ich hätte mir rückblickend gewünscht, ich hätte mehr über die Wechseljahre gewusst, denn sie haben sich für mich rückblickend als spannender Übergang entpuppt. Und ich hätte vieles leichter genommen, wenn ich mehr darüber gewusst hätte. Über die Wut zum Beispiel, die mich immer wieder übermannt hat. Oder warum man sich in den Wechseljahren oft überfordert fühlt. Und warum man einen Bauch bekommt, der aussieht wie schwanger. 

    Ich bin da, wenn Du moralisch oder mental Unterstützung brauchst. Wenn Dich Gefühle immer wieder übermannen. Oder wenn Dich die grossen Fragen des Lebens nachts wachen halten. 

    Mehr zu meinen Angeboten und Ausbildungen findest Du auf meiner Website.

    Herzlich Paula 
    NATUR- und MUTMACH COACH
    Für Frauen im Wandel

    Quellenverzeichnis
    2/15/2026 No Liebe Worte
    Meine eigene Erfahrung und Tipps zur Gewichtsregulation

    Fettbauch Wechseljahre, Gewicht Wechseljahre, warum nimmt man in den Wechseljahren am Bauch zu

    In diesem Blogbeitrag erfährst Du

    Warum sieht der Bauch in den Wechseljahren aus wie schwanger? Meine Erfahrungsgeschichte

    Wie nimmt man in den Wechseljahren ab? - (M)ein Weg zu einem besseren Bauch- und Wohlgefühl

    Ernährung in den Wechseljahren - alles Wichtige auf einen Blick

    Darm, Psyche und Wechseljahre - wie hängen sie zusammen?

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    Warum sieht der Bauch in den Wechseljahren aus wie schwanger?
    Meine eigene Erfahrung
    .

    "Bin ich schwanger? Oder sind das die Wechseljahre?" 
    Das waren meine ersten Gedanken, als sich mein Bauch Mitte 40ig von Monat zu Monat mehr ausdehnte. "Was wenn ich mit 46 schwanger bin? Theoretisch kann es nicht sein, da sich mein Mann vor ein paar Jahren unterbinden lies. Und praktisch? Ist eine Unterbindung zu 100% sicher?" All diese Fragen haben mich ein paar Tage auf Schritt und Tritt begleitet. Und wie so viele Frauen habe ich Mister Google gefragt: Ist die Gewichtszunahme am Bauch in den Wechseljahren normal?

    'Anhand von Symptomen kann es schwierig sein, festzustellen, ob man schwanger ist oder ob man sich in den Wechseljahren befindet, da sich einige Anzeichen überschneiden. Symptome wie ausbleibende oder unregelmäßige Menstruation, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen können sowohl bei einer Schwangerschaft als auch in der Perimenopause der Wechseljahre auftreten.' Diese Antwort beruhigte mich fürs erste.

    2025, mit Ü50ig, erlebte ich allerdings einen weiteren Tiefpunkt bezüglich Gewicht. Von aussen betrachtet gelte ich als schlank, aber innen drin fühlte es sich anders an. Ich bewegte mich sehr viel, machte Yoga, ging viel und intensiv wandern, schwitzte beim Velofahren und trotzdem zeigte die Kurve meines Gewichtes und meines Frustes immer weiter bergauf. Was meinen Konsum an Schokolade nicht minderte, sondern aus Frust ebenfalls steigerte.

    Das Thema Wechseljahre war mittlerweile zu meinem täglichen Begleiter geworden, da ich meine Abschlussarbeit für mein Diplom als Mentalcoach darüber geschrieben hatte. Aber ehrlich gesagt, hatte ich dem Thema Gewichtsveränderung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gott sei Dank, denn meine eigenen Erfahrungen haben mich dazu bewogen, mich dem Thema intensiver zu widmen und ich habe (für mich) lebensverändernde Antworten gefunden.

    Ich fand heraus, dass sich der Energiebedarf in Form von Nahrungszufuhr mit den Wandel um rund 1/3 verringert. Und dass sich durch das Absinken des Östrogens das männliche Testosteron erhöht. Dadurch übernehmen Frauen das männliche Fettmuster (Fett lagert sich im Bauch ab). Zudem habe ich viel über Knochengesundheit, kühlende, erhitzende Lebensmittel, den Bedarf von Mikronährstoffen und vieles mehr gelernt. Alles passt leider nicht diesen Blogbeitrag, darum teile ich hier das Wichtigste zum Thema Gewichtsregulation.

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    Wie nimmt man in den Wechseljahren ab?
    Mein Weg zu einem besseren Bauch- und Wohlgefühl

    Bis zum letzten Sommer habe ich etwa gleich viel Kohlehydrate zu mir genommen wie unsere beiden Teenies. Und ich wusste, weniger essen und fasten waren für mich keine Option, da mein Gehirn und meine Freude zu essen bei diesen Strategien nicht mitmachen werden. Dank dem Buch von Dr. med. Irmgard Zierden und Bettina Snowdon und dem Instagram Account von Nadine Burck fand ich für mich eine super Lösung, die mir innert weniger Wochen wieder ein angenehmes Körpergefühl geschenkt hat. 


    Ich habe angefangen die Zutaten auf meinem Teller anders zu verteilen. Anstatt einen Teller Pasta zu essen, plus einen Teller Salat, fülle ich meinen Teller jetzt zur Hälfte mit Ballaststoffen wie Salat, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten, einen Viertel mit tierischem oder pflanzlichem Eiweiss und den anderen Viertel mit sättigenden und vollwertigen Zutaten. Auf diese Weise nehme ich viel weniger Kalorien zu mir und mein Gehirn sieht trotzdem einen vollen Teller, was den Teil in mir, der Essen so sehr liebt, total glücklich stimmt.


    Ballaststoffe schützen den Darm, was sich positiv auf die Darmflora und unser mentales Wohlbefinden auswirkt, da unser Darm über die Dam-Hirn-Achse direkt mit unsrem Gehirn verbunden ist. Zudem senken Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel, welcher unter anderem für unsere Fettdepots verantwortlich ist. Und ein gesunder Darm begünstigt den Stoffwechsel, da sich dieser mit den Wechseljahren verlangsamt.

    Protein, also Eiweiss, unterstützt den Erhalt der Knochenfestigkeit, da diese nach der Postmenopause durch das Absinken des Östrogens abnimmt. 

    Die Umstellung hat mir nicht nur ein besseres Körpergefühl, sondern auch viel mehr Energie geschenkt. 

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    Ernährung in den Wechseljahren
    Alles Wichtige auf einen Blick

    Damit Du alle wichtigen Inputs zur Umverteilung der Lebensmittel jederzeit zur Hand hast, habe ich eine einfache Übersicht erstellt.

    • Die Übersicht enthält die Infografik über die Verteilung der Lebensmittel 
    • eine Übersichtsliste mit Lebensmitteln (Ballaststoffe, Eiweiss, Kalzium und Vollwert)
    • 5 Tipps, die Dich beim Verringern oder Halten des Gewichtes unterstützen
    • die 6 wichtigsten Vitamine im Wandel
    • eine Übersicht über Lebensmittel mit hoher, neutraler und niedriger Energiedichte
    • und meine persönlichen Aha-Momente mit der Ernährungsumstellung

    Du findest den Link zum Bestellformular des PDF's am Ende dieses Blogbeitrages.

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    Darm, Psyche und Wechseljahre, wie hängen sie zusammen?

    Wie bereits erwähnt, kommunizieren unser Darm und unser Gehirn über eine eigene Achse miteinander (Darm-Hirn-Achse). Und nicht nur der Körper verändert sich im Wandel, sondern auch die Vernetzung in unsrem Gehirn. Das kann sich phasenweise wie ein Nebel und ein ziemliches Durcheinander anfühlen oder sogar versteckte Wut auslösen. 

    Fragen nach der eigenen Bedeutsamkeit und Attraktivität verstärken das "Chrüsimüsi" im Kopf. Und je gestresster und unzufriedener wir sind, desto höher ist die Chance, dass wir aus Frust zunehmen. Nicht nur im Gehirn fühlt sich alles schwerer an, sondern auch in unserem Körper. Frust und Stress schlagen wortwörtlich auf den Magen. 

    Attraktivität in den Wechseljahren gerät in eine Krise, wenn unser Blick an einen jugendlichen, leistungsfähigen Körper gebunden ist. Davon kann ich ein Lied singen. 

    Gewichts-Fragen sind oft auch Lebensfragen:

    Was erfüllt mich mit Freude und Leichtigkeit?
    Wofür bin ich meinem Körper dankbar?
    Was hat mir mein Körper die letzten Jahre geschenkt?
    Welche Gefühle und Emotionen musste er verarbeiten?
    Was darf ich loslassen, damit es leichter wird?
    Was darf leichter, langsamer, wahrhaftiger werden?

    Wenn wir diese Fragen ernst nehmen, entsteht ein anderer Umgang mit unserem Körper, der nicht abwertend, sondern wertschätzend und liebevoll ist.

    In meinen 1:1 Mentalcoachings unterstütze ich Frauen in den Wechseljahren, den eigenen Wert nicht mehr aus Leisten und Aussehen zu beziehen, sondern aus Selbstakzeptanz und Wertschätzung. Der Fokus verschiebt sich von Kontrollwahn hin zu Beziehung: Was braucht mein Körper jetzt wirklich? Alte Glaubenssätze „Ich muss diszipliniert sein, sonst…“, werden bewusst gemacht und neu ausgerichtet. Essen und Bewegung werden nicht länger als Mittel zur Frustbekämpfung genutzt, sondern als Dialog mit dem Körper.

    Dieser Prozess kann zutiefst heilsam sein, denn er hilft den inneren Kampf mit dem Gewicht zu erkennen und zu lösen. Ich bin da, wenn Dich das Thema älter werden, Attraktivität oder Gewicht mental herausfordert.💛 

    Herzlich Paula
    NATUR- und MUTMACH COACH
    Für Frauen im Wandel

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    Quellenverzeichnis
    1/30/2026 No Liebe Worte

    Wut gehört zu den kraftvollsten Emotionen, die wir kennen. In den Wechseljahren tritt sie oft ungefiltert, roh und überraschend auf. Nicht, um Dir zu schaden. sondern um gehört zu werden. Vielleicht hast Du den Blogbeitrag {Woher kommt die Wut in den Wechseljahren} gelesen. Wer versucht, sie zu kontrollieren oder zu unterdrücken, erlebt meist das Gegenteil. Wer jedoch lernt, sie zu wandeln, entdeckt in ihr eine tiefe Quelle von Klarheit und Lebenskraft.
    Die folgenden 7 Wege sind Impulse, der Wut nicht auszuweichen, sondern ihr eine neue Richtung zu geben. 

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    1 - Die Wut ernst nehmen, ohne sie zu verurteilen
    Wut ist kein Fehlverhalten. Sie ist eine Information. Erst wenn sie innerlich anerkannt wird, verliert sie ihre zerstörerische Kraft. Beobachte Dich und die Situation, welche die Wut ausgelöst hat, wie ein Adler aus der Vogelperspektive, ohne die Wut zu bewerten. 

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    2 - Den Körper einbeziehen
    Wut ist körperliche Energie.
    Wo spürst Du deine Wut? Und vor was will sie dich beschützen?
    Bewegung, bewusstes Atmen, Schütteln, Tanzen, Gehen oder Dehnen helfen, diese Energie zu regulieren, statt sie im Inneren zu stauen.

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    3 - Unerfüllte Bedürfnisse sichtbar machen
    Hinter Wut liegt fast immer ein unerfülltes Bedürfnis: nach Ruhe, Respekt, Raum, Unterstützung oder Selbstbestimmung. Wird dieses erkannt, verändert sich die Perspektive. 

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    4 - Alte Loyalitäten überprüfen
    Viele Frauen halten aus Gewohnheit an Rollen, Erwartungen und Versprechen fest, die längst nicht mehr stimmig sind. Wut entsteht, wenn das Innere sich davon lösen will. 
    Ein Beispiel:
    Vielleicht hast Du einer Freundin vor langer Zeit versprochen: "Ich bin immer für dich da." Die Frage ist, hast Du aktuell noch die Energie dazu und will sie das überhaupt (noch)? 

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    5 - Dem inneren Tempo folgen
    Der Körper verlangt in den Wechseljahren nach einem anderen Rhythmus. Wer versucht, im alten Tempo weiterzuleben, erzeugt inneren Widerstand.
    Wo verlangt dein Leben nach weniger Hektik? Welche Überzeugung müsstest Du dafür loslassen?

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    6 - Ein Wuttagebuch
    Schreiben kann Spannungen lösen, bevor sie explodieren. Notiere Dir, welche Bedürfnisse nicht erfüllt sind (Ruhe, Schlaf, Rückzug, Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ...) und was Du Dir wünschst, von Dir selbst oder anderen. Oft suchen wir den Grund für unsere Wut bei anderen. Das Schreiben hilft zu erkennen, wo wir uns selbst übergangen haben. 

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    7 - Grundbedürfnisse nicht rechtfertigen
    Grundbedürfnisse sind kein Luxus. Sie sind eine Notwendigkeit. Wer seine existenziellen Bedürfnisse ständig begründet oder verteidigt, bleibt innerlich im Kampf. Wer seiner Wut zuhört, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen, entdeckt etwas Wertvolles: Eine kraftvolle, klare innere Stimme. die nicht zerstören, sondern etwas wandeln will.
    Zu den Grundbedürfnissen gehören Atmung, Wasser, Nahrung, Erholung und Sicherheit.
    Erholung ist das, was bei Frauen und Müttern am häufigsten ins Defizit gerät, weil wir denken, sie stehe uns nicht zu oder weil wir sie zu wenig ernst nehmen. Und weil wir Erholung oft in die Kategorie 'Nehmen' stecken und uns geben leichter fällt als nehmen. 
    Sicherheit ist etwas, dass an Lebensübergängen, bei Verlusten oder durch politische Unruhe immer wieder auf den Prüfstand gerät. (Ich werde darüber in einem separaten Beitrag noch schreiben.) Falls sich in Dir gerade alles unsicher anfühlt, dann halte bewusst Ausschau nach Dingen, Orten oder Menschen die DIR guttun und die Dir Kraft und Stabilität schenken.  

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    Ich bin da und halte Dir, deinen Gedanken und Emotionen den Raum, wenn Du selber nicht weiterkommst. Oft reicht ein bewusstes Wahrnehmen der Emotionen oder ein Perspektivenwechsel, um Wut in Klarheit und Leichtigkeit zu wandeln. 💛

    Herzlich Paula 
    NATUR- und MUTMACOACH
    für Frauen im Wandel 
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    Hol Dir hier meine
    33 Notfall-Impulse für Sturmzeiten

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    Warum fühle ich mich überfordert in den Wechseljahren?

    Wut Wechseljahre, Paula Wendepunkt Engelberg, Coach für Frauen, Wechseljahr Coach

    Quellenverzeichnis

    1/19/2026 No Liebe Worte

     

    „Viele Frauen in mittleren Jahren leben in einem Zustand ständiger Besorgnis und Überlastung, zum großen Teil ein Nebeneffekt unserer Kultur und eine Frage von Selbstbild und Selbstwert. Wir wollen gute Frauen sein. " 
    Dr. Christiane Northrup 
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    In diesem Blogbeitrag erfährst Du
    Wie "Altlasten" die Wechseljahre beeinflussen
    Was der Körper jetzt braucht
    Der Körper als weiser Verbündeter
    Die spirituelle Dimension des Wandels
    Mein persönliches Fazit

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    Die Wechseljahre werden in unserer Gesellschaft oft als ein unangenehmer Einschnitt betrachtet – verbunden mit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und dem Verlust der Fruchtbarkeit. Was dabei häufig übersehen wird: Diese Lebensphase birgt ein enormes Potenzial zur inneren Heilung, Klärung und Transformation. Sie ist eine Einladung, sich selbst neu zu begegnen – jenseits von Prägungen, Rollen oder äußeren Erwartungen.

    Christiane Northrup, eine Pionierin der ganzheitlichen Frauenmedizin, spricht in ihrem Buch „Weisheit der Wechseljahre“ von genau dieser Rückkehr zu sich selbst. Sie beschreibt die Wechseljahre nicht als einen körperlichen Verfall, sondern als spirituellen Reifungsprozess – als einen natürlichen, sogar notwendigen Übergang auf dem Weg zur eigenen Kraft und Weisheit. Sie schreibt aber auch über den Zusammenhang von alten Prägungen und belastenden Emotionen auf die Phase des Übergangs.

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    Einfluss von "Altlasten"

    Nicht immer sind es die Hormone, die zu Hitzewallungen und Wut führen. Auch unverarbeitete Emotionen und Prägungen wirken auf die Wechseljahre ein. Sehr oft sind es alte, schwelende Gefühle, die uns in der Lebensmitte auffordern, endlich HIN- und nicht mehr WEGzuschauen. 

    Positive Gefühle wie Freude, Dankbarkeit oder Verbundenheit weisen uns Richtung Gesundheit und innerer Zufriedenheit. Im Wandel laden uns negative Gefühle wie Enttäuschung, Trauer, Sinnlosigkeit, Eifersucht, Wut, Angst oder Neid ein loszulassen. 

    Auszug aus dem Buch von Christiane Northrup:
    Gefühle können toxisch werden, wenn man ihnen erlaubt, ungelöst weiter zu existieren, statt sie vollständig aufzuarbeiten und anschließend gehen zu lassen. Stellen Sie sich zum Beispiel eine Frau vor, die ein Kind verloren hat und 15 Jahre später, nun mitten in den Wechseljahren, noch immer nichts im Zimmer dieses Kindes verändert hat, sondern alles genau so gelassen hat wie am Todestag ihres Kindes. Die Gefühle, die sie dazu treibt, aus diesem Zimmer einen Schrein zu machen - die ungelöste Trauer, die Weigerung, im Leben vorwärtszuschreiten, das Verleugnen -, sind toxisch. Die gesundheitlichen Probleme und Schmerzen, die Sie unter Umständen in den mittleren Lebensjahren erleben, werden nicht von schwierigen Emotionen als solchen hervorgerufen, sondern von der Bereitschaft, diese Emotionen ungelöst andauern zu lassen - oder von einer fehlerhaften Wahrnehmung dessen, was sie in Ihrem Leben bedeuten. Ungelöste, stagnierende Emotionen bringen dieselbe Körperchemie wieder und wieder in Unordnung. Man könnte den Einfluss von Emotionen auf unseren Körper mit Wasser in einem Fluss vergleichen. So lange wie unsere Emotionen ständig fließen und Veränderungen in unserer Wahrnehmung und unserem Verhalten auslösen, bleibt unser Körper sauber und frisch. In dem Augenblick, wo das Wasser nicht mehr in Bewegung ist, setzt der Verrottungsprozess ein, und alle Arten von Keimen beginnen zu gedeihen.

    Im Bewusstsein, dass wir Menschen Teil der Natur sind, beschreibt Northrup den natürlichen Vorgang, wie Lebensenergie fliesst oder stagniert. 

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    Vom Funktionieren zum Fühlen

    Viele Frauen haben ihr Leben lang „funktioniert“, als Mütter, Partnerinnen, Kolleginnen oder Töchter. Sie haben sich angepasst, gehalten und gegeben. In den Wechseljahren beginnt der Körper auf seine ganz eigene Weise zu sprechen. Belastende Symptome sind oft Ausdruck unterdrückter Gefühle, nicht gelebter Bedürfnisse oder unausgesprochener Wahrheiten. Northrup lädt dazu ein, diese Signale ernst zu nehmen, nicht als Störung, sondern als Botschaft.

    Was möchte jetzt gesehen werden?
    Was darf endlich gehen?
    Was ruft in mir nach Veränderung?

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    Der Körper als weiser Verbündeter

    Ein zentraler Gedanke bei Northrup: Unser Körper ist nicht unser Feind, sondern unsere weiseste Verbündete. Wenn wir lernen, ihm zuzuhören, offenbart er uns einen inneren Kompass, jenseits von Verstand und Pflichtgefühl. Gerade die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren öffnen das Tor zu einer tieferen Intuition und Körperweisheit.

    Statt gegen den Wandel anzukämpfen, dürfen wir lernen, mit ihm zu gehen. Das bedeutet manchmal auch, alte Masken abzulegen, klare Grenzen zu setzen und unser „Nein“ ebenso zu würdigen wie unser inneres „Ja“ zu uns selbst.

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    Wechseljahre, Wut, Lebensfreude, Abänderung, Wandel


    Die spirituelle Dimension des Wandels

    Northrup betont die spirituelle Qualität dieser Lebensphase. Frauen in den Wechseljahren werden aufgerufen, ihre innere Stimme zu stärken, alte Verletzungen zu heilen und sich neu auszurichten. Es ist eine Zeit, in der die äußeren Verpflichtungen bei vielen weniger werden und der Ruf der Seele lauter.

    In vielen alten Kulturen galten Frauen nach der Menopause als weise Hüterinnen, Seherinnen oder Heilerinnen. Sie wurden nicht „unsichtbar“, sondern zutiefst wirksam. Vielleicht dürfen auch wir heute dieses uralte Wissen wieder erinnern  und in uns selbst neu entdecken.

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    Mein persönliches Fazit: Wendepunkt statt Krise

    Als Mentaloach und Wegbegleiterin für Frauen in der Lebensmitte erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll dieser Übergang sein kann. Ja, er fordert uns heraus, körperlich, emotional und auch seelisch. Aber dieser
    ÜBERGANG schenkt uns auch eine neue Tiefe und Ehrlichkeit. Wenn wir bereit sind, diesen Wandel bewusst zu gestalten, kann aus der vermeintlichen Krise ein echter Wendepunkt entstehen. Einer, der uns nicht zurück-, sondern zu uns selbst führt.

    Ich habe in diesem Zusammenhang die Emotionalkörper Therapie von Anne Söller und Dr. Susanne Lübcke kennen und schätzen gelernt. In mehreren Sitzungen durfte ich diese Art der Begleitung in der Rolle als Klientin erleben oder als Coach anwenden. Es braucht etwas Mut, sich den eigenen Emotionen zu stellen, oft fliessen Tränen, aber es fühlt sich so befreiend an, wenn sich die "Druckstellen" im Körper lösen. Hast Du gewusst, dass sich Emotionen in unseren Zellen abspeichern? Mit Emotionalkörper Coaching können diese Schicht für Schicht befreit werden. Dabei ist es völlig egal, wann und wo diese entstanden sind. Die Bereitschaft, sich diesem Prozess hinzugeben, sowie ein entspannter, vertrauensvoller Rahmen, können auf körperlicher, als auch auf seelischer Ebene, zutiefst heilsam sein.

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    Wenn Dich dieser Weg ruft und du ihn nicht allein gehen möchtest, begleite ich Dich gerne 1:1 - feinfühlig und empathisch. Gemeinsam machen wir aus den Wechseljahren eine Reise zu Dir selbst.

    👉  HIER findest meine freien Termine und Angebote von Frau zu Frau. 

    Herzensgruss Paula

    NATUR- und MUTMACHCOACH
    für Frauen im Wandel


    Quellenverzeichnis

    5/22/2025 No Liebe Worte
    Den ersten Aha-Effekt zu People Pleasing hatte ich während meiner Ausbildung. Ich erinnere mich an einen Kurstag, an dem ein Dozent den Begriff erwähnte. Tief in mir drin wurde damals ein wunder Punkt angestupst. Ohne genau zu wissen, was er damit meint, wusste ich instinktiv: Ich gehöre dazu.  

    Typische Verhaltensweisen von People Pleasing sind:

    Schlecht nein sagen können. Konflikte und Auseinandersetzungen vermeiden. Sich zu wenig gesehen fühlen. Oder sich oft oder ständig für Dinge entschuldigen, die man selber gar nicht gemacht hat. - 
    All diese Punkte haben mich jahrelang selbst begleitet, ohne das ich mir bewusst war, welche Muster innerlich im Autopilot ablaufen. 


    In diesem Blogbeitrag erfährst Du

    Welches Buch mir die Augen geöffnet hat
    Wie ich als People Pleaserin war
    Wie ich mich selbst sabotiert habe
    Wie People Pleasing entsteht
    Was passiert, wenn man sich immer anpasst
    Und wie ich wieder zu meinen Werten und Bedürfnissen fand

    Bei meinen Recherchen stiess ich auf das Buch von Dr. Ulrike Bossmann. Sie ist Psychologin, Coach für positive Psychologie und systemische Therapeutin. Ich erkannte mich beim Lesen ihres Buches ab der ersten Seite wieder. Und ich gehörte definitiv auch zu der Gruppe, die sie  beschreibt: Menschen (engl. People), die alles dafür tun, um andern zu gefallen (engl. Please).

    Es war ein sonderbares Gefühl, schwarz auf weiss zu lesen, welche Verhaltensweisen dazu gehören und dass ich sie fast alle erfüllte. Aber das Buch half mir, die Entstehung von People Pleasing besser zu verstehen und nach und nach aufzulösen. 

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    Wer war ich als People Pleaserin?

    All dies habe ich erst durch das Buch und meine Ausbildung realisiert.
    Ich war fast mein ganzes bisheriges Leben unbewusst eine angepasste Perfektionistin und habe meine Werte oder Bedürfnisse meistens unterdrückt, um nicht anzuecken. Nach aussen gab ich die kreativ talentierte Optimistin. Innen drin hatte ich unglaubliche Angst vor Kritik und vermied Konflikte wo es nur ging. Ich war extrem harmoniebedürftig. Ich sorgte mich um andere mehr als mich selbst und fühlte mich verantwortlich für das Glück von Freundinnen und meinen Kindern. Und ich versuchte ständig eine "gute" Vorgesetzte, Ehefrau, Mutter, Schwester, Freundin und Zeitgenossin zu sein. Dieses Verhalten gab mir Sicherheit und diente dazu, keine Angriffsfläche für Kritik zu bieten und meine Harmonie aufrecht zu erhalten. Auf diese Weise tarnte ich meine Unsicherheit, die sich meist in einem unguten Gefühl oder in einem schlechten Gewissen bemerkbar machte. 

    _________💛________

    Was meine ich mit selbst sabotieren? 

    Im Aussen nahmen mich die meisten Mitmenschen empathisch, liebevoll, zuvorkommend und sympathisch war. In meinem Familienkosmos ging die Angepasstheit oftmals in Frust und Unzufriedenheit über. Denn wenn wir pausenlos unsere Bedürfnisse und Werte untergraben, suchen sich diese anderswo ein Ventil. Entweder wir werden ernsthaft krank oder wir lassen den ganzen Frust an andern aus. Meine Kinder und mein Mann können ein Lied davon singen, wie oft ich aus der Haut gefahren bin wegen scheinbaren Kleinigkeiten. Und ich getraute mich lange nicht, meine Bedürfnisse zu kommunizieren, weil ich in einem alten Frauen- und Mütterbild gefangen war.
    Die Ausbildung, die Coachings und das Buch haben mich persönlich unterstützt, nach und nach all die versteckten GLAUBENSSÄTZE loszulassen. Und ich finde es rückblickend unglaublich, dass ich mir nicht bewusst war, was in meinem Autopilot alles ablief. Es hat mich viel Energie gekostet so zu leben. Ich lebte im Glauben, ich müsste zuerst die Bedürfnisse ALLER ANDEREN stillen, damit ich gemocht und wertgeschätzt werde.

    ________💛________

    Wie entsteht People Pleasing?

    Wenn wir unsere Bedürfnisse stetig jenen von andern Menschen anpassen, aus Angst nicht wertgeschätzt, beachtet oder verletzt zu werden, missachten wir unsere eigenen Werte und Bedürfnisse. Wir fangen an, uns zurückzuhalten, weil wir glauben, andere würden uns nicht mehr lieben, wenn wir für unsere Bedürfnisse einstehen. Wir fangen an, uns noch mehr anzustrengen, aus Angst Fehler zu machen (Perfektionismus). Und wir fangen an, unser Selbst aufzulösen, weil unsere eigenen Träume, Ziele und Wünsche keinen Raum erhalten. In Wendepunkten des Lebens oder in den Wechseljahren, machen sich sabotierte Werte und Bedürfnisse meist verstärkt bemerkbar und zeigen sich in Wut oder Unzufriedenheit.

    Viele dieser Muster entstehen in der Kindheit. Zum einen, wenn unsere BEDÜRFNISSE wie Nähe und Verbundenheit nicht gedeckt wurden. Oder wenn unsere Gefühle, Träume und Interessen nicht ernst genommen wurden. Oft sind es so Aussagen wie:

    "Jetzt tu nicht so. So schlimm ist das jetzt nicht." • "Sei keine Heulsuse." • "Mach kein Drama." • "Mach keinen Elefanten aus einer Mücke." • "Das ist was für Träumer." • "Trödle nicht rum. Mach mal vorwärts." • "Hänge nicht faul rum." • "Nimm dich nicht so wichtig." welche uns prägen und beeinflussen.

    Ulrike Bossmann erwähnt in ihrem Buch auch den geschichtlichen Zusammenhang, da Frauen historisch gesehen darin geübt sind, ihre Bedürfnisse anderen unterzuordnen. (Mehr dazu dann mal in einem anderen Beitrag.)

    ________💛________

    Wie ich zu meinen eigenen Werten und Bedürfnissen fand

    Als ich meine Ausbildung als Mentalcoach angefangen habe, hatte ich die Vorstellung, dass ich auf diesem Weg lerne, wie ich anderen Menschen das positive Denken näher bringen kann. Damals wusste ich noch nicht, dass Coaching so viel mehr verändern kann. Auf meinem Weg durfte ich nach und nach meine Glaubenssätze loslassen und alte Wunden in meinem Zellgedächtnis heilen.  

    Nicht alles, was uns beigebracht wurde,
    unterstützt uns auf unserem Weg.

    Besonders begeistert mich Emotionalkörper Coaching. Bei dieser Methode fühlt man seinen unguten Gefühle im Körper nach, beobachtet, was auftaucht und lässt die Emotionen nach und nach 'verdampfen', ähnlich wie bei einem Dampfkochtopf. Oft fliessen bei dieser Methode sehr erleichternde Tränen. Manchmal tauchen Bilder, Farben oder Gerüche auf, die einen an etwas erinnern. Das Faszinierende an dieser Methode finde ich die Tatsache, dass man nicht genau wissen muss, wann diese Emotion entstanden ist. Sobald eine belastende Emotion Raum bekommt, kann man sie loslassen. Als Coach begleite ich meine Klientinnen feinfühlig durch dieses 'Verdampfen'.

    Ich hatte anfänglich Bedenken mich in der Rolle als Klientin meinen Emotionen zu stellen, weil ich Angst hatte, wenn ich anfange zu weinen, hört es nie mehr auf. Aber das ist nicht so. Eigentlich ist es ähnlich wie in Trauerphasen, da weint man ja auch nicht stunden- und tagelang durch. Und beim Emotionalkörper Coaching fühlt sich im Anschluss alles sehr erleichtert an.  

    _________ 💛_______

    Hast Du Fragen zu diesem Beitrag?
    Schreib mir gerne in die Kommentare oder per E-Mail. Ich freue mich auf ein Feedback. 

    Herzliche Grüsse Paula
    NATUR- und MUTMACH COACHING
    für Frauen und Mamis in Wandlungsprozessen


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    5/09/2025 No Liebe Worte
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    Herzlich Willkommen in meinem Waendepunkt Blog. Ich bin Natur- und Mutmachcoach für Frauen in Wandlungsprozessen und ich schreibe hier über die Wechseljahre, Frauenthemen, Lebenskrisen, mentale und körperliche Gesundheit, Lebensübergänge, Rituale und essbare Wild- und Heilkräuter.
    Viel Freude beim Mitlesen. 
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