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Waendepunkt Blog

Das habe ich mich mehr als einmal gefragt, als mich phasenweise Wut, Stress und Erschöpfung übermannt haben. Neben Wallungen, Gewichtsveränderung, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen kamen auch noch ein Todesfall, die Pandemie und Schulkrisen unserer Kinder dazu. Immer wieder habe ich mir gewünscht, ich wäre ein Murmeltier und könnte für ein paar Monate oder Jahre verschwinden, um erst wieder rauszukommen, wenn der 'Spuk' vorbei ist. Und ich habe mich gefragt: "Hört das jemals wieder auf? Ist das der Sinn des Lebens?"

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Sind wir ehrlich, die Wechseljahre sind das eine, aber das, was uns wirklich herausfordert, ist all das, was noch obendrauf kommt! Der Alltag mit Job, Kindern, Haushalt, Krankheiten, Unfällen oder Verlusten. Das ist meistens mehr als zu viel und diese Phasen bräuchten besonders viel Achtsamkeit. Doch genau DAS fehlt uns aus Mangel an Zeit und Energie im Alltag meistens. 

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In diesem Blogbeitrag erfährst Du:

Warum fühle ich mich in den Wechseljahren so überfordert?
Bin ich eine schlechte Mutter oder drehe ich langsam durch?
Was hilft bei Überforderung in den Wechseljahren?
Wann ist Unterstützung sinnvoll?

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Warum fühle ich mich in den Wechseljahren so überfordert?

Überforderung in den Wechseljahren entsteht, weil hormonelle Schwankungen die Strukturen im Gehirn verändern, während die Anforderungen im Alltag gleich bleiben oder sogar steigen. 

Östrogen wirkt stabilisierend auf Stimmung, Schlaf und Stressresistenz. Sinkt oder schwankt dieses, reagiert das Nervensystem empfindlicher. Reize, die früher verkraftbar waren, fühlen sich plötzlich überwältigend an. Gleichzeitig befinden sich viele Frauen in einer Lebensphase mit grossen Veränderungen: Berufswahl oder Auszug der Kinder, die Beziehung, die ihre besten Jahre gefühlt hinter sich hat, der Beruf, der nach Sinn und Veränderung ruft und/oder die Eltern, deren Tod und Gebrechen in den Fokus gerät.

Aussage einer Frau aus meinen Begleitungen:
„Früher war der volle Haushalt stressig, heute bringt mich ein umgekipptes Glas zum Weinen.“

Überforderung ist oft ein körperliches Warnsignal, kein persönliches Versagen.

Wenn du verstehst, warum dein System gerade anders reagiert, entsteht Entlastung, denn Verständnis ist der erste Schritt zurück in die Stabilität.

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Bin ich eine schlechte Mutter oder drehe ich langsam durch?

Viele Frauen glauben, sie seien schlechte Mütter, wenn sich sich überfordert fühlen. Tatsächlich verliert ihr Nervensystem immer wieder die Fähigkeit zur Selbstregulation.
Das fühlt sich bedrohlich und falsch an, ist aber kein Grund zu verzweifeln.

Dauerstress, Schlafmangel und hormonelle Veränderungen führen dazu, dass die emotionale Belastbarkeit schwächer wird. Gedanken kreisen schneller, Reaktionen werden heftiger. 
Das hat nichts mit „nicht geeignet sein als Mutter“ zu tun.

Beispiel:
Eine Frau googelt nachts: „Bin ich eine gute Mutter?“ nicht weil sie ihr Kind nicht liebt, sondern weil sie sich selbst nicht wieder erkennt.

Denk daran:
Du bist nicht eine schlechte Mutter oder weniger wert 
→ dein neurales Netzwerk verdrahtet sich im Wandel neu und dein Nervensystem versucht Dich zu schützen.

Meine eigene Erfahrung:
Als ob meine Wut und die Wechseljahrsymptome nicht genug wären, bekam ich mitten in all dem Chaos auch noch eine heftige Urtikaria (Nesselfieber). Auf diese Weise hat mein Körper versucht den Stress sichtbar zu machen und auszugleichen. 

Unsere Reaktionen, egal ob körperlich oder mental, sagen aber nichts über unsere Fähigkeiten aus, sondern über unseren Erschöpfungsgrad. 

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Was hilft bei Überforderung in den Wechseljahren?

Weniger Ablenkung, mehr Ruhe.
Oft versuchen wir Frauen mit noch mehr Strategien die Überforderung in den Griff zu bekommen. Anstatt sich Ruhe zu gönnen, übernehmen wir noch mehr Aufgaben oder lenken uns mit Dingen ab, die das Nervensystem zusätzlich belasten. Scrollen in den Sozialen Medien zum Beispiel erzeugt eine zusätzliche Überstimmulation im Gehirn. Was sich als harmlos und erholsam anfühlt, ist für Körper und Psyche eine zusätzliche Belastung, sowohl für unser Nervensystem, als auch für die Qualität unseres Schlafes.

Hilfreich sind:
Prioritäten- und Rollenklärung, Pausen, Auszeiten, Abgrenzung gegenüber Menschen, die uns aussaugen und das Auflösen von Schuld- und Versagensgedanken.

Ich habe Dir 33 alltagstaugliche Tipps zur Beruhigung des Nervensystems zusammengestellt. Die meisten davon habe ich selbst ausprobiert. Sie helfen im Alltag wieder 'runter' zu kommen. Veränderung beginnt innen, auch wenn aussen nicht alles sofort anders wird.

Beispiel:
Eine Frau kam ins Coaching und suchte nach einer Strategie, wie sie ihren Alltag besser unter einen Hut kann. Im Laufe der Begleitung erkannte sie ihre inneren Antreiber, die ihr 'verboten' haben, Pausen zu machen. In der Folge fiel es ihr leichter nein zu sagen und die Rollenverteilung mit ihrem Partner neu zu sortieren. Dadurch gewann sie nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Selbstvertrauen in ihre Selbstwirksamkeit.

Du brauchst keine neue Version von Dir selbst,
sondern mehr Raum für das,
was Dich daran hindert zur Ruhe zu kommen.

Wirksam sind nicht neue Strategien, die dich zusätzlich unter Druck setzten, sondern eine innere Haltung, die Dir erlaubt, Dinge abzugeben, nein zu sagen und Pausen zu machen.

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Wann ist Unterstützung sinnvoll?

Wenn du merkst, dass du allein nicht mehr zur Ruhe kommst, ist Unterstützung kein Luxus, sondern Selbstfürsorge. Als Mentalcoach unterstütze ich Dich, innere Ordnung zu finden und neue Blickwinkel zu öffnen.

Mentalcoaching ist keine Therapie, sondern eine ressourcenorientierte Begleitung, die Dich unterstützt,  wieder in Kontakt mit Dir selbst zu kommen. Jeder Mensch hat eine innere Quelle, die genährt wird durch Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstvertrauen.

Mein Beispiel:
Ich habe mir früher selten erlaubt Pausen zu machen, wenn ich viel um die Ohren hatte. Zudem fühlte ich mich für alles und jeden verantwortlich. Und ich habe stunden- und tagelang über die Vergangenheit und die Zukunft gegrübelt. Indem ich mir Hilfe geholt habe, konnte meine Situationen rundherum nicht sofort ändern, aber meine innere Haltung und meinen Blick darauf. Ich habe meine inneren Antreiber erkannt und neue Wege und Möglichkeiten gefunden, um meinen Alltag gelassener zu gestalten, auch wenn im Aussen scheinbar alles tobt.

Manchmal braucht Überforderung einen neuen Blickwinkel - keine weitere Strategie.

Begleitung schafft Halt, bis du ihn wieder selbst spürst

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und spürst, dass es so nicht weitergehen kann, dann lade ich Dich herzlich ein, Unterstützung anzunehmen.

In einem geschützten Rahmen schauen wir gemeinsam, was Dich gerade herausfordert. Als Mentalcoach begleite ich Dich dabei, deine inneren Achterbahnen zu ordnen, damit Du dich nicht länger ausgeliefert fühlst, sondern Schritt für Schritt zurück in deine eigene Kraft findest. Nicht durch „Zusammenreissen“, sondern durch mentale Entlastung, emotionale Klarheit und alltagstaugliche Schritte.

💛 Du musst da nicht alleine durch und Du musst auch nicht durchhalten.💛

Ich bin da, wenn Du selber nicht weiterkommst.

Herzlich Paula
NATUR- und MUTMACH COACH
Für Frauen im Wandel

www.waendepunkt.ch

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Gerne empfehle ich Dir mein liebevoll erstelltes PDF
33 MINI-AUSZEITEN FÜR DEN ALLTAG

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ZUSAMMENFASSUNG

Überforderung in den Wechseljahren ist kein persönliches Versagen,
sondern das Ergebnis von 
hormonellen Veränderungen, Dauerbelastung und fehlender Haltung gegenüber Pausen und Hilfe
.

Die Psyche reagiert, bevor der Körper zusammenbricht:
Reizbarkeit, Wut, Erschöpfung und Rückzug sind Warnsignale, keine Charakterschwächen.

Innehalten bringt Entlastung,
selbst wenn sich die äusseren Umstände nicht sofort ändern.

Hilfe annehmen ist kein Akt von Schwäche,
sondern Selbstfürsorge für dich und dein Umfeld. In dem Du Hilfe annimmst, spiegelst Du deinen Kindern, dass Pausen okay sind.
 

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Zur 1:1 Begleitung
33 Mini-Auszeiten für den Alltag

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Quellenverzeichnis
2/19/2026 No Liebe Worte

Wut gehört zu den kraftvollsten Emotionen, die wir kennen. In den Wechseljahren tritt sie oft ungefiltert, roh und überraschend auf. Nicht, um Dir zu schaden. sondern um gehört zu werden. Vielleicht hast Du den Blogbeitrag {Woher kommt die Wut in den Wechseljahren} gelesen. Wer versucht, sie zu kontrollieren oder zu unterdrücken, erlebt meist das Gegenteil. Wer jedoch lernt, sie zu wandeln, entdeckt in ihr eine tiefe Quelle von Klarheit und Lebenskraft.
Die folgenden 7 Wege sind Impulse, der Wut nicht auszuweichen, sondern ihr eine neue Richtung zu geben. 

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1 - Die Wut ernst nehmen, ohne sie zu verurteilen
Wut ist kein Fehlverhalten. Sie ist eine Information. Erst wenn sie innerlich anerkannt wird, verliert sie ihre zerstörerische Kraft. Beobachte Dich und die Situation, welche die Wut ausgelöst hat, wie ein Adler aus der Vogelperspektive, ohne die Wut zu bewerten. 

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2 - Den Körper einbeziehen
Wut ist körperliche Energie.
Wo spürst Du deine Wut? Und vor was will sie dich beschützen?
Bewegung, bewusstes Atmen, Schütteln, Tanzen, Gehen oder Dehnen helfen, diese Energie zu regulieren, statt sie im Inneren zu stauen.

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3 - Unerfüllte Bedürfnisse sichtbar machen
Hinter Wut liegt fast immer ein unerfülltes Bedürfnis: nach Ruhe, Respekt, Raum, Unterstützung oder Selbstbestimmung. Wird dieses erkannt, verändert sich die Perspektive. 

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4 - Alte Loyalitäten überprüfen
Viele Frauen halten aus Gewohnheit an Rollen, Erwartungen und Versprechen fest, die längst nicht mehr stimmig sind. Wut entsteht, wenn das Innere sich davon lösen will. 
Ein Beispiel:
Vielleicht hast Du einer Freundin vor langer Zeit versprochen: "Ich bin immer für dich da." Die Frage ist, hast Du aktuell noch die Energie dazu und will sie das überhaupt (noch)? 

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5 - Dem inneren Tempo folgen
Der Körper verlangt in den Wechseljahren nach einem anderen Rhythmus. Wer versucht, im alten Tempo weiterzuleben, erzeugt inneren Widerstand.
Wo verlangt dein Leben nach weniger Hektik? Welche Überzeugung müsstest Du dafür loslassen?

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6 - Ein Wuttagebuch
Schreiben kann Spannungen lösen, bevor sie explodieren. Notiere Dir, welche Bedürfnisse nicht erfüllt sind (Ruhe, Schlaf, Rückzug, Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ...) und was Du Dir wünschst, von Dir selbst oder anderen. Oft suchen wir den Grund für unsere Wut bei anderen. Das Schreiben hilft zu erkennen, wo wir uns selbst übergangen haben. 

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7 - Grundbedürfnisse nicht rechtfertigen
Grundbedürfnisse sind kein Luxus. Sie sind eine Notwendigkeit. Wer seine existenziellen Bedürfnisse ständig begründet oder verteidigt, bleibt innerlich im Kampf. Wer seiner Wut zuhört, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen, entdeckt etwas Wertvolles: Eine kraftvolle, klare innere Stimme. die nicht zerstören, sondern etwas wandeln will.
Zu den Grundbedürfnissen gehören Atmung, Wasser, Nahrung, Erholung und Sicherheit.
Erholung ist das, was bei Frauen und Müttern am häufigsten ins Defizit gerät, weil wir denken, sie stehe uns nicht zu oder weil wir sie zu wenig ernst nehmen. Und weil wir Erholung oft in die Kategorie 'Nehmen' stecken und uns geben leichter fällt als nehmen. 
Sicherheit ist etwas, dass an Lebensübergängen, bei Verlusten oder durch politische Unruhe immer wieder auf den Prüfstand gerät. (Ich werde darüber in einem separaten Beitrag noch schreiben.) Falls sich in Dir gerade alles unsicher anfühlt, dann halte bewusst Ausschau nach Dingen, Orten oder Menschen die DIR guttun und die Dir Kraft und Stabilität schenken.  

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Ich bin da und halte Dir, deinen Gedanken und Emotionen den Raum, wenn Du selber nicht weiterkommst. Oft reicht ein bewusstes Wahrnehmen der Emotionen oder ein Perspektivenwechsel, um Wut in Klarheit und Leichtigkeit zu wandeln. 💛

Herzlich Paula 
NATUR- und MUTMACOACH
für Frauen im Wandel 
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Hol Dir hier meine
33 Mini-Auszeiten für den Alltag

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Warum fühle ich mich überfordert in den Wechseljahren?

Wut Wechseljahre, Paula Wendepunkt Engelberg, Coach für Frauen, Wechseljahr Coach

Quellenverzeichnis

1/19/2026 No Liebe Worte


Ein Hoch auf alles Nährende und Gebärende. 🌼🌸🌺 Ein Hoch auf alle Frauen, die mit ihrem SEIN und WIRKEN im Grossen und Kleinen einen Unterschied machen auf dieser Welt. Für alle Töchter, Schwestern, Mütter, Tanten, Grossmütter, Urgrossmütter und Ahninnen - egal ob Mutter oder nicht - für alle die sich durch den Alltag kämpfen und gekämpft haben oder mit ihren grossen und kleinen Taten ihr Umfeld nähren. Die immer wieder neue Ideen, Wohltaten, Gesten des Gemeinwohls und Hoffnung gebären. Die tief in sich an das Positive im Menschen glauben und alles mit Zuversicht nähren.



Ein Hoch auf das Mütterliche. 🌸 Das Umsorgende. Das Liebende. Das Kreative. Das Leise. Das Heilende. Ein Hoch auf das Intuitive und das Sanfte, dass jedem Wesen innewohnt. Auch den Männern. Denn jeder Mensch trägt weibliche und männliche Anteile in sich. Auf dass das Weibliche im Männlichen mehr Raum bekommt.


Ein Hoch auf alle meine Mütter im Himmel. 💫
Ein Hoch auf alle da draussen, die in irgendeiner Weise nähren und gebären. egal ob Mutter oder nicht.

Auf das die LIEBE • die ZUVERSICHT • der FRIEDE und die HOFFNUNG genährt und immer wieder geboren werden.


Du bist eine Mutter. 🌸 Und eine Tochter. Egal ob Du Kinder hast oder nicht. Denn jeder Mensch nährt sein Umfeld oder lässt sich nähren. 🌸

Alles Liebe zum MUTTERtag - verbunden mit blumigen Grüssen 🌸💖

Herzlich Paula


 

5/11/2025 No Liebe Worte

 Kennst Du sie auch, diese Momente im Leben, in denen Dir alles zu viel ist? In denen Dir gefühlt ALLES über den Kopf wächst?  Du hangelst dich von morgens bis abends durch den Alltag, in der Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird. Wäre es nicht wunderbar, wenn es in solchen Momenten jemandem gäbe, der dir hilft, Licht ins Dunkel zu bringen? 

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Ich hatte einige dieser Sinn- und Lebenskrisen. Durch meine Ausbildung zum Integral Coach habe ich die Vorzüge einer professionellen Wegbegleitung kennen und schätzen gelernt. Was im Sportbereich schon lange gang und gäbe ist, etabliert sich jetzt glücklicherweise auch im privaten Bereich. Für all diese Situationen, in denen man nicht krank, aber doch irgendwie neben der Spur ist. 

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe

Rückblickend fallen mir jede Menge Situationen ein, bei denen ich dankbar gewesen wäre um einen Coach. Einen Menschen, der mir wertfrei zuhört und hilft, meine Gedanken, Ideen, Ängste und Nöte zu sortieren und Lichtblicke zu finden. 

Bei der Berufswahl
Was hätte ich darum gegeben, wenn mir bei diesem Entscheid eine neutrale Person zur Seite gestanden wäre, um meine Berufspläne aus verschiedenen Richtungen zu betrachten. Losgelöst von Glaubenssätzen, Meinungen, Noten & den schlechten Erfahrungen anderer. Mein Umfeld fand alle möglichen Gründe, damit ich mir meine Berufswünsche wie Koch, Coiffeuse, Lehrerin oder Modezeichnerin aus dem Kopf schlug. Zu all meinen Ideen fand immer irgend jemand einen Grund, dies oder das nicht ins Auge zu fassen. 

Jobwechsel
Meine Lohnverhandlungen wären mit Unterstützung bestimmt anders ausgefallen. Der Glaubenssatz: "Nimm dich nicht zu wichtig.", hat mich immer wieder ausgebremst. Bei jedem Bewerbungsgespräch schlug mein Herz bis zum Hals und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, mutig für meine Talente und Fähigkeiten einzustehen. 

Wohnungskündigung
Als wir unsere Mietwohnung wegen Eigenbedarf verlassen mussten, kam mein Selbstwert ziemlich unter die Räder. Es fiel mir schwer, die Kündigung nicht persönlich zu nehmen.

Wiedereinstieg nach dem Mutterschaftsurlaub
Was war ich innerlich zerrissen, das kleine Geschöpf nicht mehr 24/7 um mich zu haben und in andere Hände zu geben. Wie oft habe ich mich innerlich als egoistisch beschimpft, wenn ich unser Kind bei der Betreuungsperson abgegeben habe und zur Arbeit fuhr. Ein Coaching hätte mich moralisch sehr unterstützt und meinen inneren Kritiker und meine Selbstzweifel ins Gleichgewicht gebracht. 

Beginn Spielgruppe und Kindergarten
Bei jeder Träne unserer Kinder war ich versucht meinen Job an den Nagel zu hängen. Rückblickend sind wir alle daran gewachsen. Aber in der Situation fühlte ich mich oft verzweifelt und unsicher. Ich habe mich in Gedanken ausgescholten, das Zusatzeinkommen über das Wohl der Kinder zu stellen, obwohl dies nie der Fall war.  

Schulkrisen
Elterngespräche, Anforderungen, nicht der Norm entsprechen ... mehr als einmal hätte ich mir rückblickend jemanden gewünscht, der mich in meinem Mut, meiner Intuition und Kraft gestärkt und unterstützt hätte, für unsere Kinder einzustehen. Mehr zu hinterfragen und nicht alle Gefühle und Bedürfnisse herunterzuschlucken. 

Überforderung
Ich erinnere mich an eine Phase, da kam alles zusammen. Ein Ausfall bei der Arbeit, eine Krise mit den Kindern, der Haushalt und die Trauer um einen lieben Menschen. Was hätte ich den Kindern alles an Emotionen ersparen können, hätte ich mich damals bereits durch ein Coaching unterstützen lassen. Besonders das ältere Kind musste viel Verzweiflung und Tränen miterleben. Heute tauchen diese Erlebnisse immer wieder als verminderter Selbstwert bei ihm auf. - Aber ich habe es damals nicht besser gewusst. 🌟Schuldzuweisungen bringen uns beide nicht weiter. Aber das Bewusstsein, dass wir jeden Tag die Möglichkeit bekommen, uns neu auszurichten. 🌟

Pandemie
Homeschooling, Lohnausfall, Berufsverbot und Lockdown. Das war der absolute Tiefpunkt. Hätte ich damals vom positiven Nutzen eines Coachings gewusst, wären mir viele schlaflose Nächte und Ängste erspart geblieben.

In der Summe all dieser Erlebnisse, sehe ich es heute als Lernerfahrung, andere Menschen mitfühlend und empathisch zu begleiten. 💛 

Ich weiss nicht wie oft ich mich nach Krisen und Todesfällen hinterfragt habe, wozu ich all diese Dinge erleben muss. Ob sie für etwas gut sind. Auf der Suche nach Antworten, habe ich mich die Hälfte meines Lebens mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und Reihenweise Fachbücher zu allen möglichen Themen gelesen. Meinem ausgeprägten Optimismus und meinem Urvertrauen ist es zu verdanken, dass ich rückblickend allen Krisen auch Positives abgewinnen konnte. Ich bin mir allerdings bewusst, dass nicht jeder Mensch mit so viel Urvertrauen gesegnet ist. Umso mehr sehe ich die vielen Krisen und Todesfälle in meinem Leben als Impulsgeber, andere Menschen bestmöglich in ihrem eigenen Prozess zu unterstützen.


Ich bin da, wenn Du dich in einer herausfordernden Situation befindest und Dich nach mehr Selbstvertrauen, Sinn und Leichtigkeit sehnst. 💛 

Herzliche Grüsse Paula
NATUR- und MUTMACHCOACHING
für Frauen und Mamis in Wandlungsprozessen
5/07/2025 No Liebe Worte
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ÜBER MICH


Herzlich Willkommen in meinem Waendepunkt Blog. Ich bin Natur- und Mutmachcoach für Frauen in Wandlungsprozessen und ich schreibe hier über die Wechseljahre, Frauenthemen, Lebenskrisen, mentale und körperliche Gesundheit, Lebensübergänge, Rituale und essbare Wild- und Heilkräuter.
Viel Freude beim Mitlesen. 
Herzlich Paula

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