Meine eigene Erfahrung und Tipps zur Gewichtsregulation
In diesem Blogbeitrag erfährst Du
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Warum sieht der Bauch in den Wechseljahren aus wie schwanger?
Meine Erfahrungsgeschichte.
"Bin ich schwanger? Oder sind das die Wechseljahre?"
Das waren meine ersten Fragen, als sich mein Bauch Mitte 40ig von Monat zu Monat mehr ausdehnte. "Was wenn ich mit 46 schwanger bin? Theoretisch kann es nicht sein, da sich mein Mann vor ein paar Jahren unterbinden lies. Und praktisch? Ist eine Unterbindung zu 100% sicher?" All diese Fragen haben mich ein paar Tage auf Schritt und Tritt begleitet. Und wie so viele Frauen habe ich Mister Google gefragt: Ist die Gewichtszunahme am Bauch in den Wechseljahren normal?
'Anhand von Symptomen kann es schwierig sein, festzustellen, ob man schwanger ist oder ob man sich in den Wechseljahren befindet, da sich einige Anzeichen überschneiden. Symptome wie ausbleibende oder unregelmäßige Menstruation, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen können sowohl bei einer Schwangerschaft als auch in der Perimenopause der Wechseljahre auftreten.' Diese Antwort beruhigte mich fürs erste.
2025, mit Ü50ig, erlebte ich allerdings einen weiteren Tiefpunkt bezüglich Gewicht. Von aussen betrachtet gelte ich als schlank, aber innen drin fühlte es sich anders an. Ich bewegte mich sehr viel, machte Yoga, ging viel und intensiv wandern, schwitzte beim Velofahren und trotzdem zeigte die Kurve meines Gewichtes und meines Frustes immer weiter bergauf. Was meinen Konsum an Schokolade nicht minderte, sondern aus Frust ebenfalls steigerte.
Das Thema Wechseljahre war mittlerweile zu meinem täglichen Begleiter geworden, da ich meine Abschlussarbeit für mein Diplom als Mentalcoach darüber geschrieben hatte. Aber ehrlich gesagt, hatte ich dem Thema Gewichtsveränderung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gott sei Dank, denn meine eigenen Erfahrungen haben mich dazu bewogen, mich dem Thema intensiver zu widmen. Ich habe recherchiert, warum wir im Wandel zunehmen und (für mich) lebensverändernde Antworten gefunden.
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Wie nimmt man in den Wechseljahren ab?
Mein eigener Weg zu einem besseren Bauch- und Wohlgefühl
Mein eigener Weg zu einem besseren Bauch- und Wohlgefühl
Bis zum letzten Sommer habe ich etwa gleich viel Kohlehydrate zu mir genommen wie unsere beiden Teenies. Dank meinen Recherchen zum Thema Ernährung in den Wechseljahren fand ich heraus, dass sich der Energiebedarf in Form von Nahrungszufuhr mit den Wandel um rund 1/3 verringert. Und dass sich durch das Absinken des Östrogens das männliche Testosteron erhöht. Dadurch übernehmen Frauen das männliche Fettmuster (Fett lagert sich im Bauch ab). Zudem habe ich viel über Knochengesundheit, kühlende, erhitzende Lebensmittel, den Bedarf von Mikronährstoffen und vieles mehr gelernt. Alles passt leider nicht diesen Blogbeitrag, darum teile ich hier das Wichtigste zum Thema Gewichtsregulation.
Ich wusste, weniger essen und fasten waren für mich kein Option, da mein Gehirn und meine Freude zu essen bei diesen Strategien nicht mitmachen werden. Dank dem Buch von Dr. med. Irmgard Zierden und Bettina Snowdon und dem Instagram Account von Nadine Burck fand ich für mich eine super Lösung, die mir innert weniger Wochen wieder ein angenehmes Körpergefühl geschenkt hat.
Ich habe angefangen die Zutaten auf meinem Teller anders zu verteilen. Anstatt einen Teller Pasta zu essen, plus einen Teller Salat, fülle ich meinen Teller jetzt zur Hälfte mit Ballaststoffen wie Salat, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten, einen Viertel mit tierischem oder pflanzlichem Eiweiss und den anderen Viertel mit sättigenden und vollwertigen Zutaten. Auf diese Weise nehme ich viel weniger Kalorien zu mir und mein Gehirn sieht trotzdem einen vollen Teller, was den Teil in mir, der Essen so sehr liebt, total glücklich stimmt.
Ballaststoffe schützen ausserdem den Darm, was sich wiederum positiv auf die Darmflora und unser mentales Wohlbefinden auswirkt, da unser Darm über die Dam-Hirn-Achse direkt mit unsrem Gehirn verbunden ist. Zudem senken Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel, welcher unter anderem für unsere Fettdepots verantwortlich ist. Und ein gesunder Darm begünstigt den Stoffwechsel, der sich mit den Wechseljahren verlangsamt. Protein, also Eiweiss, ist wichtig für den Erhalt der Knochenfestigkeit, da diese nach der Postmenopause durch das Absinken des Östrogens abnimmt.
Die Umstellung hat mir nicht nur ein besseres Körpergefühl, sondern auch viel mehr Energie geschenkt.
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Ernährung in den Wechseljahren
Alles Wichtige auf einen Blick
Alles Wichtige auf einen Blick
Damit Du alle wichtigen Inputs zur Umverteilung der Lebensmittel jederzeit zur Hand hast, habe ich eine einfache Übersicht erstellt.
• Die Übersicht enthält die Infografik über die Verteilung der Lebensmittel
• eine Übersichtsliste mit Lebensmitteln (Ballaststoffe, Eiweiss, Kalzium und Vollwert)
• 5 Tipps, die Dich beim Verringern oder Halten des Gewichtes unterstützen
• die 6 wichtigsten Vitamine im Wandel
• eine Übersicht über Lebensmittel mit hoher, neutraler und niedriger Energiedichte
• und meine persönlichen Aha-Momente mit der Ernährungsumstellung
Du findest den Link zum Bestellformular des PDF's am Ende dieses Blogbeitrages.
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Darm, Psyche und Wechseljahre, wie hängen sie zusammen?
Wie bereits erwähnt, kommunizieren unser Darm und unser Gehirn über eine eigene Achse miteinander (Darm-Hirn-Achse). Und nicht nur der Körper verändert sich im Wandel, sondern auch die Vernetzung in unsrem Gehirn. Das kann sich phasenweise wie ein Nebel und ein ziemliches Durcheinander anfühlen oder sogar versteckte Wut auslösen.
Fragen nach der eigenen Bedeutsamkeit und Attraktivität verstärken das "Chrüsimüsi" im Kopf. Und je gestresster und unzufriedener wir sind, desto höher ist die Chance, dass wir aus Frust zunehmen. Nicht nur im Gehirn fühlt sich alles schwerer an, sondern auch in unserem Körper. Frust und Stress schlagen wortwörtlich auf den Magen.
Attraktivität in den Wechseljahren gerät in eine Krise, wenn unser Blick an einen jugendlichen, leistungsfähigen Körper gebunden ist. Davon kann ich ein Lied singen.
Gewichts-Fragen sind oft auch Lebensfragen:
Was erfüllt mich mit Freude und Leichtigkeit?
Wofür bin ich meinem Körper dankbar?
Wofür bin ich meinem Körper dankbar?
Was hat mir mein Körper die letzten Jahre geschenkt?
Welche Gefühle und Emotionen musste er verarbeiten?
Was darf ich loslassen, damit es leichter wird?
Was darf leichter, langsamer, wahrhaftiger werden?
Was darf ich loslassen, damit es leichter wird?
Was darf leichter, langsamer, wahrhaftiger werden?
Wenn wir diese Fragen ernst nehmen, entsteht ein anderer Umgang mit unserem Körper, der nicht abwertend, sondern wertschätzend und liebevoll ist.
In meinen 1:1 Mentalcoachings unterstütze ich Frauen in den Wechseljahren, den eigenen Wert nicht mehr aus Leisten und Aussehen zu beziehen, sondern aus Selbstakzeptanz und Wertschätzung. Der Fokus verschiebt sich von Kontrollwahn hin zu Beziehung: Was braucht mein Körper jetzt wirklich? Alte Glaubenssätze „Ich muss diszipliniert sein, sonst…“, werden bewusst gemacht und neu ausgerichtet. Essen und Bewegung werden nicht länger als Mittel zur Frustbekämpfung genutzt, sondern als Dialog mit dem Körper.
Dieser Prozess kann zutiefst heilsam sein, denn er hilft den inneren Kampf mit dem Gewicht zu erkennen und zu lösen. Ich bin da, wenn Dich das Thema älter werden, Attraktivität oder Gewicht mental herausfordert.💛 Du musst da nicht alleine durch.
Herzlich Paula
NATUR- und MUTMACH COACH
Für Frauen im Wandel
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