Viele Frauen glauben, die Wechseljahre beginnen irgendwann „um die fünfzig“.
Die Realität sieht meistens anders aus.
Die Realität sieht meistens anders aus.
Die Wechseljahre sind kein Ereignis, sondern ein Prozess. Ein innerer Übergang, der sich nicht an Kalender, sondern an gelebtes Leben hält. Und sie beginnen oft viel früher, als die Meisten denken.
In diesem Blogbeitrag erfährst Du
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Beginn Wechseljahre:
Der unsichtbare Anfang - Die Prämenopause
Der unsichtbare Anfang - Die Prämenopause
Zyklisch gesehen beginnen die Wechseljahre mit der Prämenopause. Sie kann bereits ab Mitte/Ende 30 oder Anfang 40 einsetzen, lange bevor wir sie so nennen würden.
Diese Phase beginnt entweder
natürlich
vorzeitig- durch Stress, Trauer oder Ernährungsmangel
oder abrupt - durch chirurgische Eingriffe, Unterbindung der Eileiter, Medikamente oder Chemotherapie
In dieser Phase verändern sich die Hormonspiegel langsam, manchmal kaum merklich, manchmal spürbar wie ein inneres Ziehen. Der Zyklus wird unregelmäßiger, kürzer oder länger, die Blutung stärker oder schwächer. Alles fühlt sich „anders“ an. Nach Schockerlebnissen wie einem Todesfall oder einer Trennung kann der Zyklus zeitweise oder für immer ganz ausfallen.
Viele Frauen erleben in dieser Zeit:
○ stärkere PMS-Beschwerden
○ Schlafprobleme trotz Müdigkeit
○ emotionale Schwankungen oder Reizbarkeit
○ das Gefühl, schneller erschöpft zu sein
○ eine neue Sensibilität für Stress
○ und erste Fragen nach Sinn und Bedeutsamkeit
○ Schlafprobleme trotz Müdigkeit
○ emotionale Schwankungen oder Reizbarkeit
○ das Gefühl, schneller erschöpft zu sein
○ eine neue Sensibilität für Stress
○ und erste Fragen nach Sinn und Bedeutsamkeit
Oft werden diese Signale dem Alltag zugeschrieben: zu viel Verantwortung, zu wenig Pausen, Lebensphasen halt. Und ja, all das spielt hinein. Doch der Körper beginnt bereits, etwas Neues einzuleiten.
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Die vier Phasen der Wechseljahre
Die Prämenopause:
die erste Phase mit ersten Anzeichen (siehe Abschnitt oben)
Die Perimenopause:
Die Phase bis zur letzten Menstruation. Sie dauert mehrere Monate bis Jahre. Die Hormone schwanken stark, vor allem das Östrogen. Hitzewallungen, starkes Schwitzen (auch nachts)
Schlafprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Herzrasen, Schwindelgefühle, Depressive Verstimmungen, Trockene Haut, trockene Schleimhäute mit Juckreiz, Libidoverlust und häufiger Harndrang können diese Phase begleiten.
Die Menopause:
Der Zeitpunkt, 12 Monate nach der letzten Blutung
Die Postmenopause:
Die Phase ab der Menopause. Diese dauert mehrere Monate bis Jahre. Das Östrogen bleibt dauerhaft tief. Mögliche körperliche Veränderungen nach der Menopause können trockene Haut, Faltenbildung, brüchige Nägel, dünnere Haare, Schlafstörungen, Erschöpfung
Nachlassende Muskelkraft, Rückenschmerzen, zunehmende Knochenschwäche (Osteoporose), steigendes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sein.
Wichtig ist: Die Menopause ist ein Moment. Die Wechseljahre sind ein Weg.
Und dieser Weg verläuft nicht linear. Es gibt Monate voller Klarheit und Energie und andere, in denen sich alles fragil anfühlt. Körper, Emotionen und Identität sind gleichzeitig im Wandel.
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Welche Rolle spielt die Seele in den Wechseljahren?
Die Wechseljahre betreffen nicht nur den Körper. Sie berühren das Selbstbild, die Seele und die Rollen, die wir inne haben. Muttersein, Fürsorge, Leistung, Anpassung. Wenn äussere Sicherheiten (Zyklus, Leistungsfähigkeit, Rollenbilder) sich verändern, sucht die Seele nach einer Neuorientierung. Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Leere sind oft Ausdruck dieses inneren Neuordnens. Das ist kein Rückschritt, sondern ein Ruf nach Ehrlichkeit und Authentizität.
Nicht selten tauchen Fragen auf wie:
○ Wer bin ich denn noch, wenn ich nicht mehr ständig funktioniere?
○ Was ist wirklich meins, jenseits von Halten, Geben und Erwartungen?
○ Was ist der Sinn des Lebens?
Diese Fragen sind kein Zeichen von Krise, sie sind Ausdruck von Reifung. Wer diese Fragen ernst nimmt, erlebt die Wechseljahre weniger als Krise und mehr als Wandlungsprozess.
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Warum das Wissen um den Beginn so heilsam ist
Zu wissen, dass die Wechseljahre früh beginnen können, verändert den Blick und schafft Sicherheit. Symptome werden nicht länger als persönliches Versagen gelesen, sondern als Einladung zur Neuorientierung. Der Körper wird wieder zum Verbündeten, nicht als Problem, das repariert werden muss, sondern als kluge Instanz, die den nächsten Lebensabschnitt vorbereitet.
Lass Dich nicht irritieren von Kommentaren wie:
"Was? Wechseljahre? Dafür bist Du doch noch viel zu jung."
Die Wechseljahre beginnen oft in dem Moment, in dem du spürst: Irgend etwas hat sich verändert. Vielleicht dann, wenn dein Körper und deine innere Stimme klarer werden. Wenn Du spürst, so wie bisher geht es nicht mehr weiter.
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Die Wechseljahre sind kein Ende. Sie sind ein Wendepunkt.
Und wie jeder Übergang verdienen sie Zeit, Wissen, Mitgefühl und einen liebevollen Blick auf das große Ganze. Ich hätte mir rückblickend gewünscht, ich hätte mehr über die Wechseljahre gewusst, denn sie haben sich für mich rückblickend als spannender Übergang entpuppt. Und ich hätte vieles leichter genommen, wenn ich mehr darüber gewusst hätte. Über die Wut zum Beispiel, die mich immer wieder übermannt hat.
Ich bin da, wenn Du moralisch oder mental Unterstützung brauchst. Wenn Dich Gefühle immer wieder übermannen. Oder wenn Dich die grossen Fragen des Lebens nachts wachen halten.
Mehr zu meinen Angeboten und Ausbildungen findest Du auf meiner Website.
Herzlich Paula
NATUR- und MUTMACH COACH
Für Frauen im Wandel




